Traditionell, urchige Lieder mit den Stadtjodlern Heimelig am Bettag

Stadtjodler Heimelig Frauemfeld am Bettag (Foto: Marlies Kunz)

Der Eidgenössische Dank-Buss- und Bettag ist ein überkonfessioneller, vor rund 200 Jahren vom Staat verordneter Feiertag. Ein Tag für für Besinnung und gesellschaftlichen Zusammenhang.
Marlies Kunz
Gerechtigkeit ist die Grundlage für Frieden, so Pfarrer Homberger in seiner herzlichen Begrüssung. Nebst einer sehr gehaltvollen Predigt, begeisterten die Stadtjodler «Heimelig» mit traditionellen Jodelliedern wie «Freu dich Herz» und «Aareschlucht». In der fast voll besetzten Kirche war es mäuschenstill. Beim Gesang verliert sich die Angst, während gerade in einem Chor Gemeinschaftsgefühl und Freude entstehen. In der stärkenden Predigt bildete der Bibeltext aus dem 2. Timotheusbrief, Kapitel 2, 7-10 die Grundlage. Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit gegeben. Gott gab uns den Rhythmus zum Atmen. Kraft kann uns in verschiedenen Situationen Zuversicht schenken, Liebe begleitet uns im Miteinander und Zuhören und Besonnenheit hilft, unüberlegtes und manchmal zu schnelles Handeln zu vermeiden.
Das beliebte Jodellied «Geh und Neh» verdeutlicht ein wichtiges Lebensmotto. Beeindruckend waren die drei Jodlerinnen mit ihren starken präzisen Stimmen. Vor dem Abendmahl sprachen Florian, Helen, Daniel und Claudia die Fürbitten im Zusammenhang mit dem Lied «Sonne der Gerechtigkeit»
Zum Abschluss dieses eindrücklichen Gottesdienstes verabschiedeten sich die engagierten Stadtjodler mit «Ich danke eu» und bekamen riesigen Applaus. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen. Überraschend brachten sich draussen vor der Kirche drei Alphornbläser in Position und erfreuten die Besucher mit ihren wunderschönen Melodien.
Verantwortlich: Blanca Appl     Bereitgestellt: 19.09.2026      Datenschutz
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