Rückblick auf das Konflager vom 8.-13.08.2021

Design ohne Titel (Foto: Miriam Weisser)

Kola Gedicht:

Viel zu früh am Sonntag morgen,
trafen wir uns am Bahnhof und hatten einige Sorgen.
Der Zug war überfüllt, wir waren nicht das einzige Lager,
die Jungs waren "überdrüllt" doch die Motivation der Mädchen war eher mager.
Der Tag verflog wie im nu, schon waren die Äuglein zu.

Montag:
Ab nach Ascona, in der Hoffnung es hat Pedalos da.
Pedalos hatte es genug, die mit den Rutschbahnen waren besonders gut.
Vor lauter Toben bekamen die Jungen hunger, sie holten sich Pizza,
das Geld reichte nicht für Hummer.
Mit vollem Bauch ging es zurück hinauf, das braucht es auch mal einen verschnauf.
Sie setzten sich in den Bach und zack, sie waren wieder wach.
Ein Könfler brachte von Daheim einen Käse noch so fein. Als der Satz fiel: "höl de Chäs" fanden das nicht alle läs. Yannick fällt voll Elan in den Raclett brötli wahn.

Dienstag:
Da war schon der dritte Tag, wir machten was das jeder mag.
Nun ging es ab ans Wasser, es war so kalt wir wurden immer blasser.
Melezza heisst der schöne Fluss, fürs Kola ein absolutes Muss.
Beim Klippenspringen verlor Herr Hug seine Uhr, Tja die liegt jez in der schönen Natur.
Pizza gab es leider keine, dafür Glace noch so feine.
Um in der Badi zu prahlen, malten wir uns Henna Tattoos die bis heute strahlen.
Das ganze klingt wie ein schöner Traum, doch wisst ihr was? ICH BIN EIN BAUM!

Mittwoch:
Alle guten Dinge sind drei, Wasser war heute auch dabei.
Im Lido angekommen hat Olivia das Volleyballfeld übernommen.
Wie der Vater so der Sohn, ist auch Tobias Uhr geflohn.
Die einen liegen Faul am Strand, andere schlürfen Eiskaffe am Band.
Auch Doris überwindet sich nach bevor wir gingen, vom 5 Meter Turm zu springen.
Auf dem Heimweg gibts ein leck im Bus, es Stinkt nach Abgas bis zum Schluss.
Um etwas frische rein zu bringen, mussten wir halt Heidi singen.

Donnerstag:
Heute ausnahmsweise ganz entspannt, Fabian und Elias sind durchgebrannt.
Um Christliche Nächstenliebe möglichst gut zu fördern,
spielten wir ein spiel mit blutrünstigen Mördern.
Wenn wir schon beim Tode sind, es kommt Jo der Zug geschwind.
Natürlich nur Theater und zwar Improvisiert, Leiter und Könfler sind fasziniert.
Um das ganze abzurunden wollten wir die Sterne erkunden.
Das Wetter spielte nicht so mit, doch wir waren noch sehr fit.
Die Bettzeit wurde überzogen, aus dem Fenster ist ein Ball geflogen.
Leider wurde er zerstochen, das hat Nevios Herz gebrochen.

Freitag:
Am nächsten Morgen, ach du Schreck
Sind plötzlich alle Schuhe weg
Die Leiter:innen haben sich einen Spass erlaubt
Und sie in der Nacht geraubt
Nach dem letzten Morgenessen
Mussten sich die Jungs in der Lautstärke messen
Für den Campochef wurde das zu laut
Worauf sich in ihm eine Wut zusammenbraut
Unter seinem Wut-Geschrei
Beginnt die fleissige Putzerei
"Militärisch" ging es zu und her
Da fiel das Putzen nicht mehr schwer
Fertig ist jetzt dieser Reim
Denn wir gehen leider heim.

Wir danken den Verfasser*innen:
Virginia Bercher
Daria Hegner
Celine Brühlmann
Olivia Häberli
Jan Etter
Verantwortlich: Miriam Weisser     Bereitgestellt: 16.08.2021     Besuche: 59 Monat 
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