Lagerblog aus dem Gallischen Dorf

Zeltstrasse in Gallien<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-muellheim.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>156</div><div class='bid' style='display:none;'>2263</div><div class='usr' style='display:none;'>37</div>

Wir sind Asterix, Obelix und Co. Und wir brauchen Hilfe, denn wir sind plötzlich von den Römern in einer Nacht-und-Nebelaktion angegriffen worden. Nun brauchen wir unbedingt die Hilfe eines anderen gallischen Dorfes, um sie so ein weiteres Mal besiegen zu können. Mit dem ‚grössten Abenteuer‘, dem Sommerlager der Jungschar Müllheim-Wigoltingen, wollen wir dies nun schaffen. In diesem Lagerblog wird täglich ein kurzer Tagesbericht hochgeladen, in welchem das Lager somit ein bisschen miterlebt werden kann. 
Laila Gurtner,
Tag 1, 7. Juli 2019

Es ist 9.15 Uhr; die Kirchenglocke läutet. Natürlich noch nicht zum Kirchenbeginn, doch trotzdem trudeln nach und nach Leute ein. Es sind unsere Jungschärler und deren Eltern, die sie zum Jugendraum gebracht haben. Dort startet mit der Gepäckabgabe und ein paar Kennenlernspielen unser Lager, bevor wir zusammen einen Einstieg im Gottesdienst haben. Im Gottesdienst konnten wir uns also schon mit einer packenden Predigt ein paar fetzigen Liedern in unser anstehendes Sommerlager einstimmen. Doch plötzlich wird der Gottesdienst unterbrochen; ein paar Bewohner einer kleinen, gallischen Dorfes, welches noch immer Widerstand gegen die Römer leistet, platzt mitten im Schlussstück hinein mit der Nachricht, dass ihr Dorf angegriffen worden ist und sie nun Hilfe von Aussenstehenden brauchen, die Hilfe von anderen Galliern. So machen wir uns also auf den Weg zum Ort des Geschehens und somit auch zum Lagerplatz. Die Ameisli, die Jüngeren, gehen zu Fuss, während die Jungschärler, die Älteren, mit dem Velo bereits losfahren. Sobald wir dort angekommen sind, beginnen wir mit dem Aufbau und einer Mauer, welche uns gegen die Römer schützen soll. Doch dann … die Schreckensnachricht: alle Zutaten unseres Zaubertrankes sind abgebrannt! Sofort haben Asterix und Falballa einen Plan ausgearbeitet. Nun haben wir vor, in der nächsten Woche die Zutaten des Zaubertrankes zu sammeln. Nach einem feinen Znacht geht es weiter mit einem weiteren Theater, mit einer kurzen Zeit, in der wir Lieder, begleitet mit Gitarren und Cajon, singen, und einem Input, getrennt nach Ameisli und Jungschar. Nach jenem gibt es ein feines Bettmümpfeli, und so ist es schon Zeit, ins Bett zu gehen. Ich würde sagen, heute haben wir einiges erlebt, was wir nun in einer hoffentlich erholsamen und römerfreien Nacht verarbeiten können oder müssen.
- von einem unbekannten, aussenstehenden Gallier

Tag 2, 8. Juli 2019

Heute morgen wurden wir unsanft aus dem Land der Träume gerissen und es begann direkt mit Morgensport, was Asterix zufolge ein Morgenritual ist. Nach dem Frühstück gingen wir in die „Stille Zeit“-Gruppen und hörten dort etwas vom christlichen Glauben. Danach leitete ein erneutes Theater das Morgenprogramm ein. Um die Erdbeeren für den Zaubertrank zu suchen, machten wir einen OL, bei welchem an den Posten auch unterschiedliche Aufgaben zu lösen waren. Mit hungrigen Mägen assen wir anschliessend den Mittag. Am Nachmittag machten wir ein Geländespiel rund um das Thema Fisch, denn wir hatten als Ziel, frische Fische für Verleihnix, den Fischhändler, zu sammeln. Jenes Spiel dauerte den ganzen Nachmittag lang an. So hatten wir uns schliesslich auch unseren Znacht verdient. Es gab feine Fischstäbli - direkt und frisch gekocht vom Feuer. Nach dem Ämtli sangen wir ein paar Lieder und hörten danach jeweils getrennt nach Alter eine Andacht zum Thema Mobbing. Nach diesem wurden ein paar Auserwählte aussortiert und vorbereitet auf die Taufe. Mit der Taufe bekommen die Jungschärler ihren schon lang ersehnten Jungschinamen. Was bei der Taufe geschehen war, darf leider aus urheberrechtlichen Gründen auf dieser Plattform nicht genannt werden. Nach der Taufe war es schon wieder Zeit fürs Bett; und so endete der erste komplette Tag im Lager.
-von einem Bewohner des Dorfes

Tag 3, 9. Juli 2019

Um die gleiche Zeit wie gestern wurden wir heute geweckt. Sowie es das RItual ist, begann dann der Tag mit Morgensport und dem anschliessenden Frühstück. Am heutigen Tag war die Ingwersuche angesagt. Den Ingwer brauchten wir für unseren Zaubertrank; und dazu mussten wir bis nach Indien reisen. Für das teilten wir uns auf in Ameisli und Jungschar und machten uns so auf den Weg, mit jeweils getrenntem Programm. Die Ameisli gingen zu Fuss und mit ÖV zum Sinnorama in Winterthur und kehrten danach wieder zurück auf den Lagerplatz. Dort konnten sie verschiedene biblische Geschichten hören und erleben. Die Jungschärler nahmen wieder das Velo und reisten zum Maislabyrinth in Langrickenbach. Danach ging es weiter zu einer Festung oberhalb von Tägerwilen. Dort verweilten sie und kochten selbständig das Abendessen über dem Feuer. Nachher machten wir ein Nachtgeländespiel, da es Probleme mit dem Schmuggeln des Ingwers nach Gallien gab. Als die Jungschar dann schliesslich wieder heil zurück am Lagerplatz ankam, war es schon spät - und so fielen alle schnell in einen tiefen, hoffentlich erholsamen Schlaf.
-Methusalix

Tag 4, 10. Juli 2019

Heute nahmen wir an den Olympischen Spielen teil, denn wir brauchten noch Lorbeeren für unseren Zaubertrank. Der Morgen startete wie gehabt - nur ohne Morgensport(wo ich sowieso nicht mitgemacht hätte), denn die Olympiade würde noch viel Energie beanspruchen. Nach dem Zmorge, der aufgrund des gestrigen Nachtgeländespiels zeitlich nach hinten verschoben worden war, dem Singen und der Stillen Zeit begann es mit einer Kreativolympiade. Dort konnten wir bei verschiedenen Posten und Aufgaben unsere kreativen Skills unter Beweis stellen, um so dadurch Punkte zu sammeln. Nach dem Mittag ging es weiter mit einer Sportolympiade, bei der man in Gruppen verschiedene Spiele gegen andere Gruppen spielte. Dann war Zvieripause und die Rekordjagd, die man einzeln absolvierte, begann. Bei verschiedenen Disziplinen zeigten alle, was sie konnten und versuchten, den vorherigen Rekord wieder zu brechen. Währenddessen war auch Besuchszeit. Das bedeutet, dass alle Eltern eingeladen waren, das Lager zu besuchen und dann auch gemeinsam mit uns Znacht zu essen. Nach diesem war die Besuchszeit offiziell zu Ende und die letzte Phase der Olympischen Spiele von Gallien begann: das grosse Finale. Dort bekamen die vier besten des Tages, das heisst beim Morgenspiel sowie am Nachmittag, die Aufgabe, so schnell wie möglich ein Feuer zu machen. Der Sieger von jenem wurde anschliessend mit einem Lorbeerkranz gekürt, welcher dann an mich weitergegeben wurde. Direkt nach der epischen Siegerehrung gab es ein Bettmümpfeli und so endete ein weiterer Tag.
-Miraculix

Tag 5, 11. Juli 2019

Am heutigen Tag starteten wir wieder mit Morgensport. Danach gab es Frühstück; leider keinen frischen Fisch. Nach dem Singen und der Stillen Zeit wurde der Lorbeerkranz von gestern, den Olympischen Sieger, überbracht und die nächste Zutat wurde uns von Miraculix mitgeteilt: einen Hummer! Leider war ich nicht fähig, einen zu fischen. Deshalb fuhren wir alle zusammen mit unseren Besuchsgalliern zum Meer. Dieses Meer befand sich in der Badi Weinfelden. Dort machten wir verschiedene Spiele, um den Hummer zu fangen und assen unter anderem auch zu Mittag. Am Nachmittag kehrten wir wieder zurück zu unserem Lagerplatz. Dort assen wir wieder zusammen den Znacht und übergaben den Hummer an Miraculix. Dann war Singen und Input. Beim Singen gab es ein Openair Special mit Rocky Galli, der Band unseres Lagers, was das Singen ein Stück lustiger machte. Später führten unsere Jungschärler noch ein selbst organisiertes Akzeptierungsritual mit einem auswärtigen Leiter durch. Danach gab es noch das Bettmümpfeli und für alle war der Gang ins Bett, beziehungsweise ins Zelt angesagt. Bevorstehend war die Nacht vor dem letzten kompletten Lagertag.
-Verleihnix der Fischhändler


Tag 6, 12. Juli 2019

Heute brach der letzte vollständige Tag an. Mit einem Bring Sally Up und dem «Laurenzia-Lied» wurde ich, zusammen mit unseren Gallischen Besuchern und den anderen Bewohnern des Dorfes wach. Nach dem Frühstück gab es die gewohnte Routine von Ämtli, Singen, einem kleinen Theater und der Stillen Zeit. Doch jemand fehlte heute… : Miraculix! Er wurde offensichtlich von den Römern, während er die Misteln für den Zaubertrank schnitt, entführt. Um ihn zu befreien, spielten wir ein Geländespiel. Trotz des zwischendurch starken Regen waren die Jungschärler motiviert dabei, und so befreiten wir den an einen Baum gefesselten Miraculix. Anschliessend assen wir zu Mittag und gingen danach wieder unseren Ämtlis nach. Am Nachmittag spielten wir das Teebrauerspiel, ein Spiel, bei dem es darum geht, den besten Tee über dem Feuer zu brauen. Dies dauerte den ganzen Nachmittag – und ich als Asterix kann sagen, die Tees waren wirklich gut gegen Ende. Am Abend hatten wir ein Special Programm, denn es war der letzte. Das Spanferkel, welches schon den ganzen Tag lang auf dem Lagerplatz zubereitet wurde, durfte natürlich nicht fehlen. Danach sangen wir wieder ein paar Lieder und eine packende Andacht. Beim Abschluss spielten wir unterschiedliche Spiele in Gruppen jeweils gegeneinander; dem wird auch Arena gesagt. Nach diesem Programmpunkt ging es wieder ins Zelt und die letzte Nacht der Woche war angebrochen.
-Asterix


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Mehr Infos zur Jungschar: » #https://www.evang-muellheim.ch/bericht/74
Verantwortlich: Laila Gurtner     Bereitgestellt: 08.07.2019     Besuche: 37 Monat 
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