Lagerblog Sola

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Lesen Sie jetzt, und sichern Sie sich einen Einblick in unser Lagerleben! Im untenstehenden Bericht finden Sie einen täglich aktualisierten Lagerblog, mit dem Sie unsere Aktivitäten und Erlebnisse beinahe live miterleben können.
Laila Gurtner,
Tag #7 14. Juli
Der letzte Tag war angebrochen und begann direkt mit dem Frühstück. Wehmütig liefen unsere Jungschärler und Jungschärlerinnen das letzte Mal Richtung Küche. Danach ging es direkt weiter mit dem Zusammenpacken, bis das Singen und die Stille Zeit dran waren. Als alle Kleingruppen fertig waren, startete der Abbau unseres Lagerplatzes, zusammen mit allen Jungschärlern. Wir kamen dank ihnen sehr schnell voran und hatten so gut wie alles abgeräumt, ehe wir Lunch assen und das Gepäck verluden. Nun war auch der letzte Programmpunkt zu Ende und der Abschied rückte nöher und näher. Leider war das Lager nun schon zu Ende, doch bestimmt waren alle erschöpft. Nach dem Tschiaiai und einem „Tschüss-Sagen“ liefen alle zum Parkplatz, wo sie dann von ihren Eltern abgeholt wurden. Eines ist sicher; das Lager wird unseren Jungschärlern und Junschärlerinnen in guten Erinnerungen bleiben, und das hoffentlich für eine lange Zeit.



Tag #6 13. Juli
Morgens erwachte das Lagerleben ein bisschen später als sonst. Mit bereits wärmenden Sonnenstrahlen und einem sehr leckeren Frühstück starteten wir alle zusammen in den letzten vollständigen Tag. Nach dem Singen und der Stillen Zeit war die Vorbereitung des Abschlussabends in verschiedenen Gruppen angesagt. Eine Gruppe bereitete verschiedene lustige Spiele vor, während andere Gruppen eine Selfie-Box herstellten, unser Blachenzelt dekorierten oder Dankeskarten schrieben. Beendet wurden die Vorbereitungen durch das Mittagessen und dem Bibelschmuggelspiel, welches am Nachmittag stattfand. Dort war das Ziel, möglichst viele „Bibeln“ über die Grenze vorbei an Fängern durchzuschmuggeln. Obwohl es die Temperaturen sehr grosszügig meinten, kam das Spiel sehr gut an, da es zur Abwechslung mal sehr simpel und einfach zu verstehen war. Nach jenem Geländespiel war Zeit für das Abendessen. Nach den Abdankungen an das Küchenteam und den Ämtlis der Jungschärlern startete der letzte Abend mit dem Singen von Lobliedern und der Andacht. Danach gab es verschiedene, unterhaltsame Spiele und den Abschluss eines Leiters, dessen Lager dies das letzte in der Jungschar Müllheim-Wigoltingen war. Anschliessend gab es einen leckeren Dessert und schon war der letzte Gang ins Bett angesagt.



Tag #5 12. Juli
Heute Morgen erwachten wir energiegeladen und vor Kälte frierend. In der letzten Nacht sanken die Temperaturen stark, was beinahe undenkbar wäre bei diesen Sommertagen. Es ging los mit dem Morgenprogramm, so wie wir es kennen, das heisst Frühstück, Singen, Stille Zeit und Geschichte. Bei den jeweils gehörten Geschichten handelt es sich immer um Erlebnisse von Bruder Andrew, den es tatsächlich auch gab. Anschliessend war ein Rätsel-Spiel angesagt, bei dem es darum ging, möglichst schnell alle Rätsel zu lösen und damit eine Gesamtlösung zu finden. In unserem Fall war das Zeit, Ort und den eigenen „Pass“(Lagerbüechli). Inszeniert wurde es von verschiedenen Leitern, die als verschiedene Rollen verkleidet waren und sich auf dem eher grösseren Gelände bewegten. „Es hat Spass gemacht, dass die Leiter dauernd herumliefen und ihre Rolle gut umsetzten. Ebenfalls gefiel uns, dass wir sie jeweils suchen mussten, um im Rätsel weiter voranzukommen,“ sagte eine Jungschärlerin. Das stimmt, denn so kam ein bisschen Bewegung ins Spiel. Nach dem Spiel gab es direkt ein wohlverdientes Mittagessen, denn das viele Herumlaufen und Studieren macht hungrig. Nach dem Mittagessen gab es eine längere Freizeit, die allen die Möglichkeit bot, kurz Siesta zu machen, in der Walddusche sich zu erfrischen oder einfach nur zu „chillen“. Danach, ab 16 Uhr, trudelten langsam die ersten Eltern für den Besuchsnachmittag ein. Währenddessen konnten die Jungschärler und Jungschärlerinnen ein Lagerabzeichen, ein geknüpftes Armband, selbst kreieren. Nach dem Zeigen der Schlafzelte, der Küche, der Feuerstelle, des Lagerplatzes war ein mit den Eltern gemeinsames Abendessen. Mit wieder gefüllten Mägen ging es dann, nach dem Abschied von den letzten Eltern und Besuchern, weiter mit Singen, Andacht und einer weiteren Geschichte über Andrew. Danach war Zeit, zu Bett zu gehen. Jedoch nicht für lange Zeit, denn in der Nacht wurden die Jungschärler geweckt für eine Nachtübung. Verschlafen und warm eingepackt absolvierten sie zuerst verschiedene Posten, um mit dem dort verdienten Geld je ein Kompass und eine „OL-Route“ zu kaufen. Wenn dies erledigt war, ging es auf in einen Nacht-OL im Wald. Im Ziel wurden sie mit einem wärmenden Feuer empfangen und durften wieder zu Bett gehen. Nach dieser nächtlichen Aktion konnten bestimmt alle gut schlafen.



Tag #4 11. Juli
Heute war der Start in den Tag aussergewöhnlich. Die Älteren waren auf dem Zweitäger und wachten in ihren selbst gebauten Blachenzelten auf, während die Ameisli unseren Lagerplatz für sich hatten. Bei den Jungschärlern ging es nach einem von der Küche gebrachten Frühstück weiter mit wandern. Auch der Rest, die Ameisli, machten sich auf eine Wanderung. Das Ziel war das selbe wie das der Jungschärler: die Badi Weinfelden. Beide Gruppen hatten unterwegs ihre Stille Zeit und das Mittagessen. Als schlussendlich alle beim Ziel angekommen waren, hatten sich alle das Baden verdient, ebenfalls auch eine warme Dusche. Zvieri gab es in der Badi, welche wir nach ein paar Stunden auch schon wieder verliessen, um zurück zum Lagerplatz zu gelangen. Natürlich und zur Erleichterung aller nahmen wir den Bus und mussten somit nur noch von der Bushaltestelle aus zum Lagerplatz laufen. Dort angekommen gab es freie Zeit, um den Wanderrucksack wieder zu enträumen. Mit grossem Hunger assen wir, nun wieder vereint, zusammen das Abendessen. Wie gewohnt war dann die Andacht, zusammen mit Singen und einer Geschichte. Dann war es ebenfalls Zeit, zu Bett zu gehen, ohne weiteres Programm. Natürlich konnten sich ein paar Schlitzohren nicht davor zurück halten, mithilfe von Leitern eine andere Leiterin zu fesseln und an den Baum zu hängen, wovon schon den ganzen Tag lang die Rede war. Zum Glück der Leiterin war nach einer halben Stunde finito, und auch die Letzten gingen erschöpft und mit einem Lachen im Gesicht in ihre Zelte und schliefen in einen tiefen Schlaf.



Tag #3 10. Juli
Mit viel neuem Elan starteten wir heute in den Tag. Wie gestern gab es das Frühstück, die Ämtlis waren zu tun und nachher war Stille Zeit. Dort sprechen wir in Kleingruppen über das Geschehene in Andrews Geschichte und über unseren eigenen Glauben. Nach dieser kurzen, aber besinnlichen Zeit gingen wir in Grüppchen los in Richtung Hugelshofen. Gestartet mit einem rohen Ei marschierten wir von Tür zu Tür, um unseren Gegenstand in einen anderen umzutauschen und diesen wiederum auch wieder. Nach diesem Spiel war es auch schon wieder Zeit für unser Mittagessen. Es würde für kurze Zeit das Letzte sein, was sie hier gegessen haben, denn am Nachmittag gingen die Ältesten los auf den Hike. Während die Ameisli mit einem ebenfalls aufregenden Programm mit Schnitzeljagd auf dem Lagerplatz blieben, gab es eine kurze Wanderung für die Jungschärler. Das Ziel war ein Ort im Wald oberhalb Berg, in dem wir biwakierten. Das bedeutet, dass wir in Blachenzelten geschlafen haben und für uns alleine über dem Feuer gekocht haben. Als alle sich den Bauch vollgeschlagen haben, gab es eine Andacht und direkt danach eine Geschichte Andrews zu hören. Anschliessend war es auch schon wieder Zeit, ins Bett beziehungsweise Biwak zu gehen, denn alle waren erschöpft von der Wanderung. Auch unsere Ameisli beendeten so ihren Tag, den sie ohne die Älteren verbrachten.



Tag #2 9.Juli
Heute, dem ersten vollständigen Tag in unserem Sommerlager, starteten wir mit einem ausgewogenen Frühstück in den noch jungen Tag. Danach ging es weiter mit wenigen gesungenen Liedern und der stillen Zeit, die nach Alter und Geschlecht eingeteilt sind. Dabei haben wir einen weiteren Teil der Geschichte Andrews gehört. Anschliessend versuchten sich unsere JungschärlerInnen in einem Bobbycar-Rennen im Gelände und im Basteln von kleinen Schiffchen aus „purem Wald“. Später gab es eine kurze Bewertung der Schiffe anhand verschiedener Parametern wie Schönheit, Kreativität und Natur. Vielmehr Relevanz hatte das anschliessende Schiffchenrennen im nahe gelegenen Bach. Nach dem Morgenprogramm und dem Mittagessen gab es ein weiteres Gelände-Game, bei dem es darum ging, einen Schatz mittels Pioniertechnik und anderen Fähigkeiten zu erobern. Weiter ging es dann mit dem Abendessen, einem erneuten Singen und mit zwei Andachten jeweils für Jungschärler und Ameisli. Darin ging es primär um Gottes Existenz und den Glauben daran. Anschliessend war die Namenstaufe von sechs Kindern und einer Leiterin angesagt, bei der sie am Schluss ihren Jungscharnamen erhielten. Mit einem Überfall von auswärtigen Leitern startete jene. Abends gingen alle müde und erschöpft ins Bett; es war kein Mucks mehr zu hören.



Tag #1 8. Juli
Heute startete das Sommerlager 2018. Mit einem gemeinsamen Besuch in der Kirche war der Auftakt zu unserem Thema „Bruder Andrew - Der Schmuggler Gottes“ getan. Anschliessend gab es eine kurze Wanderung in der Nähe von Hugelshofen, auf der sich die Ameisli und Jungschärler kennenlernen konnten. Nach dem gemeinsamen Lunch auf einer dem Lagerplatz nahe gelegenen Ruine ging es weiter in die zweite Etappe unseres Fussmarsches, der dann als Ziel unseren Lagerplatz hatte. An unserem vorläufigen Zuhause der nächsten Woche konnten wir uns zuerst in den bereits vorher von Leitern aufgestellten Zelten „einpuffen“, um danach mit dem Aufbau von Wegweisern, Seilbahn Spielfeldern und Feuerstelle fortzufahren. Danach, eingepufft, mit fertig aufgebautem Lager und mit vom Zvieri gefüllten Mägen, ging es weiter mit einem leckeren Znacht. Danach hatten unsere JungschärlerInnen Freizeit, die die Möglichkeit bat, die gebauten Dinge auszuprobieren. Fussball, Volleyball sowie eine Seilbahn gaben eine sehr actionreiche Möglichkeit, die freie Zeit zu verbringen. Abends war ein spannender, nach Ameisli - Jungschi getrennter Input über Nächstenliebe zu erhören und in gewisser Weise auch mitzuerleben. Anschliessend sangen wir, wie gewohnt, einige Lobeslieder über unseren Gott. Den Tag beendete ein kurzer, vorgelesener Ausschnitt aus dem Buch Bruder Andrew und über seine Geschichten, über jene wir in diesem Lager noch mehr hören werden.
Nach einem sehr strengen und heissen Tag konnten bestimmt alle zum ersten Mal im Zelt ausgesprochen gut schlafen.
Verantwortlich: Laila Gurtner     Bereitgestellt: 08.07.2018     Besuche: 30 Monat 
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